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Aufstockung · Zusätzliches Geschoss

Eine Aufstockung bauen lassen

Zusätzlicher Wohnraum auf Ihrem bestehenden Haus

Möchten Sie mehr Wohnraum schaffen, ohne Ihr Haus zu verlassen? Mit einer Aufstockung können Sie ein bestehendes Haus um ein zusätzliches Geschoss oder ein größeres Volumen auf dem Dach erweitern. Eine Aufstockung kann Platz bieten für zum Beispiel: ein oder mehrere Schlafzimmer, ein Bad, ein Arbeitszimmer, ein Elternschlafzimmer, zusätzlichen Wohnraum, einen Technikraum oder eine Kombination aus Schlafzimmer und Dachterrasse.

Statisch ist eine Aufstockung jedoch weit tiefgreifender als ein gewöhnlicher Innenumbau. Einem bestehenden Haus, das dafür ursprünglich nicht immer ausgelegt war, wird zusätzliches Gewicht hinzugefügt. Daher müssen nicht nur die neuen Wände und das neue Dach berechnet werden; auch der bestehende Boden, tragende Wände, Stahlkonstruktionen und das Fundament können Teil der statischen Beurteilung sein.

ROMB übernimmt die technische Vorbereitung Ihrer Aufstockung: von Bauplänen und statischen Berechnungen bis zu Fundamentprüfung und Begleitung des Genehmigungsantrags.

Was ist eine Aufstockung?

Eine Aufstockung ist eine Erweiterung des bestehenden Bauvolumens oben auf oder im Bereich des Daches. Das kann zum Beispiel sein:

Eine Aufstockung ist damit etwas anderes als eine Dachgaube. Eine Gaube ist eine relativ begrenzte Erweiterung innerhalb oder an einer bestehenden Steildachfläche. Bei einer Aufstockung wird das Bauvolumen in der Regel erheblich größer, und es kann sogar ein vollständiges neues Geschoss entstehen.

Kann auf jedem Haus eine Aufstockung gebaut werden?

Nicht automatisch. Ob eine Aufstockung möglich ist, hängt von zwei wichtigen Fragen ab: ist sie planungsrechtlich zulässig? und kann das bestehende Haus sie statisch tragen? Diese beiden Fragen müssen getrennt untersucht werden.

Planungsrechtlich spielen zum Beispiel eine Rolle:

Statisch betrachten wir unter anderem:

Erst wenn diese Aspekte hinreichend klar sind, kann eine zuverlässige technische Lösung ausgearbeitet werden.

Zuerst das bestehende Haus untersuchen

Bei einer Aufstockung bauen wir auf einer bestehenden Konstruktion weiter. Ein guter Entwurf beginnt daher nicht beim neuen Geschoss, sondern beim Haus darunter. Wo möglich, untersuchen wir:

Bei älteren Häusern ist es wichtig, Änderungen zu berücksichtigen, die im Laufe der Jahre vorgenommen worden sein können. Die tatsächliche Situation kann von den ursprünglichen Archivzeichnungen abweichen. Wenn wichtige Angaben fehlen, kann eine zusätzliche Untersuchung oder eine Aufnahme vor Ort nötig sein.

Wie wird das Gewicht einer Aufstockung abgetragen?

Das ist eine der wichtigsten statischen Fragen. Die Lasten des neuen Geschosses müssen letztlich zum Fundament abgetragen werden:

neues Dach→ neue Wände→ bestehender oder neuer Boden→ tragende Wände / Stahl→ Fundament→ Baugrund

Jedes Glied dieser Kette muss ausreichend Kapazität haben. Es bringt zum Beispiel wenig, ausschließlich leichte Wände zu wählen, wenn der bestehende Boden oder das Fundament dennoch unzureichende Kapazität hat. Daher betrachten wir eine Aufstockung als ein vollständiges statisches System.

So leicht wie möglich bauen

Bei einer Aufstockung ist es meist vorteilhaft, das Eigengewicht der neuen Konstruktion zu begrenzen. Aufstockungen werden daher oft mit relativ leichten Bausystemen ausgeführt, wie:

Damit kann die zusätzliche Last auf das bestehende Haus und Fundament gegenüber schweren traditionellen Konstruktionen erheblich begrenzt werden. Welche Konstruktionsmethode am geeignetsten ist, hängt jedoch ab von: Spannweiten, Grundriss, Aussteifung, Brandschutz, Akustik, Dämmung, Detaillierung und der bestehenden Tragkonstruktion.

Prüfung des bestehenden Bodens

Ein neues Geschoss wird oft auf einen bestehenden Dach- oder Dachbodenboden gesetzt. Dieser Boden war ursprünglich möglicherweise nur als Dachkonstruktion, Dachbodenboden, Abstellboden oder leichter Nutzraum ausgelegt. Ein neues Wohngeschoss kann andere Lasten verursachen. Daher prüfen wir unter anderem:

Bei unzureichender Kapazität kann der bestehende Boden verstärkt oder eine neue Tragstruktur entworfen werden.

Holzbalkenlage verstärken

Bei vielen bestehenden Häusern besteht der oberste Boden aus einer Holzbalkenlage. Wenn diese unzureichende Kapazität für das neue Geschoss hat, sind verschiedene Lösungen möglich, zum Beispiel:

Welche Lösung technisch und praktisch am besten ist, wird anhand der bestehenden Situation bestimmt.

Neue Geschossdecke

Manchmal ist es praktischer, für die Aufstockung eine völlig neue Bodenkonstruktion zu realisieren. Dieser Boden kann zum Beispiel mit Holzbalken, zusammengesetzten Holzträgern, Stahlträgern mit Holzbalkenlage, leichten Fertigteildecken oder anderen leichten Bausystemen ausgeführt werden. Dabei sind zu berücksichtigen: Festigkeit, Durchbiegung, Schwingungen, Schall, Feuerwiderstand, Leitungsführung, Treppenöffnung und Bodenhöhe.

Neue Wände der Aufstockung

Bei Aufstockungen werden die Außenwände oft relativ leicht ausgeführt. Holzrahmenbau ist hierfür eine häufig verwendete Lösung. Eine solche Wand kann bestehen aus:

Statisch müssen die Wände nicht nur vertikale Last tragen, sondern können auch eine wichtige Rolle bei der Aussteifung der Aufstockung spielen.

Dachkonstruktion des neuen Geschosses

Über der Aufstockung entsteht eine völlig neue Dachkonstruktion. Je nach Entwurf kann dies ein Flachdach, Steildach, Pultdach oder eine zusammengesetzte Dachform sein. Wo nötig, berechnen wir:

Dabei berücksichtigen wir unter anderem Eigengewicht, Schneelast, Windlast, Dachabdichtung, Dämmung, Decke, Solarmodule und Installationen. Wenn zum Beispiel ein Gründach oder Solarmodule gewünscht sind, ist es ratsam, dies von Anfang an in die statische Berechnung einzubeziehen.

Aussteifung einer Aufstockung

Ein zusätzliches Geschoss muss nicht nur vertikale Last tragen können. Wind verursacht auch horizontale Kräfte auf Fassaden und Dach. Diese Kräfte müssen sicher durch das neue Geschoss und dann durch das bestehende Gebäude abgetragen werden. Dafür können zum Beispiel verwendet werden:

Besonders bei großen Fensteröffnungen und offenen Grundrissen verdient die Aussteifung besondere Aufmerksamkeit.

Große Fenster und Verglasungen

Bei modernen Aufstockungen werden oft große Fenster oder Verglasungen verwendet. Das gibt viel Licht, verringert aber zugleich die verfügbare Menge tragender Wand. Die Konstruktion rund um die Rahmen muss daher sorgfältig entworfen werden. Möglicherweise sind zusätzliche Holzträger, Stahlträger, Stützen oder Rahmen nötig. Architektur und Konstruktion müssen daher früh aufeinander abgestimmt werden.

Treppe zum neuen Geschoss

Ein zusätzliches Geschoss bedeutet meist auch, dass eine neue Treppe und eine neue Treppenöffnung nötig sind. Für die Treppenöffnung müssen oft bestehende Deckenbalken unterbrochen werden. Die Last dieser Balken muss dann über eine Wechselkonstruktion umgeleitet werden. Wir beurteilen unter anderem:

Die Position der Treppe beeinflusst dadurch direkt sowohl den architektonischen als auch den statischen Entwurf.

Prüfung der tragenden Wände

Die neue Aufstockung sollte möglichst über bestehenden tragenden Konstruktionen platziert werden. Wenn neue tragende Wände nicht über bestehenden tragenden Wänden stehen, können zusätzliche Träger nötig sein, um die Last zu übertragen. Wir analysieren daher die Konstruktion Geschoss für Geschoss. Eine neue Wand im dritten Geschoss kann zum Beispiel Last verursachen auf:

Gerade bei älteren Häusern ist dieser vollständige Lastabtrag wichtig.

Muss das Fundament geprüft werden?

Bei einer Aufstockung kommt zusätzliche Last auf das bestehende Haus. Daher muss beurteilt werden, ob auch das Fundament ausreichend Kapazität hat. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede Aufstockung ein neues Fundament braucht. Die Beurteilung hängt ab von:

Mit einer leichten Aufstockung kann die zusätzliche Last oft erheblich begrenzt werden.

Aufstockung und Fundament in Rotterdam

Bei Häusern in Rotterdam ist die Fundamentuntersuchung regelmäßig ein wichtiger Teil der Machbarkeitsstudie. Viele ältere Häuser in den westlichen Niederlanden wurden auf Holz- oder Betonpfählen gebaut. Bei einer Aufstockung möchten wir daher, wo möglich, wissen:

Verfügbare Archivzeichnungen und bestehende Fundamentuntersuchungen können hier sehr wertvoll sein. Wenn unzureichende Angaben vorliegen, kann eine zusätzliche Fundamentuntersuchung nötig sein.

Was, wenn das bestehende Fundament unzureichend ist?

Wenn sich zeigt, dass die bestehende Konstruktion unzureichende Reservekapazität hat, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Aufstockung unmöglich ist. Mögliche Lösungen können sein:

Welche Maßnahme geeignet ist, ist vollständig projektspezifisch. Daher ist es ratsam, die statische Machbarkeit früh im Entwurfsprozess zu untersuchen.

Statische Berechnung Aufstockung

Für eine Aufstockung können wir je nach Situation unter anderem berechnen:

Beim Umbau bestehender Konstruktionen verweist das niederländische Bauwerksdekret (Bbl) für die Standsicherheit auf die Normenreihe NEN 8700. Für die Bestimmung der relevanten Lasten wird NEN 8701 im Zusammenhang mit NEN 8700 und den Eurocodes verwendet.

Konstruktionszeichnungen für die Aufstockung

Neben Berechnungen sind klare Konstruktionszeichnungen nötig, um den Entwurf korrekt auszuführen. Je nach Projekt können wir darauf angeben:

Zusammen mit den Berechnungen bilden diese Zeichnungen die technische Grundlage für Bauunternehmer und Genehmigungsverfahren.

Baupläne für eine Aufstockung

Für einen Genehmigungsantrag reichen Konstruktionszeichnungen allein in der Regel nicht aus. Es sind auch Baupläne nötig, die den vollständigen Entwurf zeigen. Denken Sie an:

ROMB kann die bauliche und statische Zeichnungsarbeit innerhalb desselben Projekts übernehmen. Dadurch können Entwurf und Konstruktion direkt aufeinander abgestimmt werden.

Braucht eine Aufstockung eine Genehmigung?

Eine Aufstockung muss genehmigungsrechtlich anders beurteilt werden als eine gewöhnliche Gaube. Das Omgevingsloket nennt das Anlegen eines zusätzlichen Geschosses ausdrücklich als Aufstockung und als Teil des Umbaus eines Hauses. Bei der Genehmigungsprüfung spielen unter anderem Fragen eine Rolle wie:

Für eine konkrete Adresse muss daher stets geprüft werden, welche Genehmigungen oder anderen Zustimmungen nötig sind. Eine Aufstockung kann sowohl mit der technischen Bautätigkeit als auch mit den Regeln des kommunalen Umgebungsplans zu tun haben.

Bauhöhe und Umgebungsplan

Ob ein zusätzliches Geschoss planungsrechtlich zulässig ist, hängt stark vom lokalen Umgebungsplan ab. Darin können Regeln zu maximaler Bauhöhe, maximaler Traufhöhe, Geschossanzahl, Dachform, Baufeld, Position der Fassade und Gebäudenutzung stehen. Dadurch kann eine technisch ausführbare Aufstockung planungsrechtlich dennoch nicht direkt zulässig sein. In manchen Fällen kann ein Abweichungsverfahren oder eine andere Genehmigungsroute untersucht werden.

Gestaltung und Straßenbild

Bei Aufstockungen spielt auch das Erscheinungsbild des Gebäudes eine wichtige Rolle. Die Gemeinde kann zum Beispiel auf die Proportion des neuen Geschosses, die Position gegenüber der bestehenden Fassade, Materialverwendung, Fenstergliederung, Dachrand, die Beziehung zu umliegenden Häusern und bestehende Aufstockungen in derselben Straße achten. Bestehende vergleichbare Aufstockungen können als Referenz relevant sein, garantieren aber nicht automatisch, dass ein neuer Plan genehmigt wird.

Aufstockung bei einem Eckhaus

Ein Eckhaus kann zusätzliche Entwurfsfreiheit bieten, kann aber auch empfindlicher für die planungsrechtliche Beurteilung sein. Die Aufstockung ist schließlich oft von mehreren Seiten sichtbar. Beim Entwurf spielen dann zum Beispiel Vorderfassade, Seitenfassade, Rückfassade, Straßenbild, der Abschluss des Baublocks und die bestehende Architektur eine größere Rolle. Statisch kann ein Eckhaus zudem einen anderen Aussteifungsaufbau haben als ein Reihenmittelhaus.

Aufstockung auf einem Reihenmittelhaus

Bei einem Reihenmittelhaus kann oft an bestehende tragende Wohnungstrennwände angeschlossen werden. Das kann statisch vorteilhaft sein. Zugleich sind Nachbarn, Wohnungstrennkonstruktionen, Schall, Brandschutz, wasserdichte Anschlüsse und die Ausführung an der Grundstücksgrenze zu berücksichtigen. Wenn angrenzende Häuser bereits eine Aufstockung haben, muss zudem untersucht werden, wie diese Konstruktionen ausgeführt sind und ob ein Anschluss daran möglich oder wünschenswert ist.

Aufstockung und Eigentümergemeinschaft (VvE)

Bei einer Eigentumswohnung oder einem geteilten Gebäude kann eine Aufstockung nicht ausschließlich aus dem Bauordnungsrecht betrachtet werden. Dach und Haupttragkonstruktion sind oft gemeinschaftliche Teile des Gebäudes. Daher kann neben einer Baugenehmigung auch die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (VvE) nötig sein. Wichtig können sein:

Eine kommunale Genehmigung bedeutet nicht automatisch, dass die privatrechtliche Zustimmung der VvE vorliegt.

Brandschutz

Durch ein zusätzliches Geschoss können sich auch Brandschutzaspekte ändern. Je nach Gebäude kann Aufmerksamkeit nötig sein für Fluchtweg, Treppe, Feuerwiderstand von Konstruktionen, Wohnungstrennkonstruktionen, Dach- und Fassadendetails, Rauchmelder und Materialverwendung. Diese Aspekte müssen im gesamten baulichen Entwurf beurteilt werden.

Dämmung und Energieeffizienz

Eine neue Aufstockung bietet zugleich die Möglichkeit, eine hochwertige thermische Hülle zu realisieren. Wichtige Bestandteile sind Dachdämmung, Fassadendämmung, Verglasung, Fensterrahmen, Luftdichtheit und Wärmebrücken. Der statische Entwurf muss daher ausreichend Raum für den nötigen baulichen Aufbau lassen. Eine schlanke Konstruktion kann zum Beispiel zusätzlichen Innenraum geben, muss aber weiterhin Platz für Dämmung, Installationen und Innenausbau bieten.

Lüftung und Tageslicht

Neue Schlafzimmer und andere Aufenthaltsräume müssen ausreichend Tageslicht und Lüftungsmöglichkeiten haben. Position und Abmessungen der Fensterrahmen werden daher nicht nur aus ästhetischen Gründen gewählt. Relevant können auch sein: Lüftungskapazität, Stoßlüftung, Tageslichteinfall, Nutzfläche und die Aufteilung der Aufenthaltsbereiche. Daher ist es ratsam, diese Bestandteile direkt in den Entwurf einzubeziehen.

Wasserdichter Anschluss

Einer der empfindlichen Teile einer Aufstockung ist der Anschluss an das bestehende Haus. Bei der Ausführung muss sorgfältig auf Dachabdichtung, Aufkantungen, Regenwasserableitung, Fassadenbekleidung, Blei- oder andere wasserabweisende Anschlüsse, Anschlüsse an angrenzende Dächer und die Detaillierung rund um Rahmen geachtet werden. Ein statisch korrekter Entwurf muss also auch baulich ausführbar sein.

Temporäre Situation während des Baus

Für eine Aufstockung muss oft ein Teil des bestehenden Daches entfernt werden, bevor die neue Konstruktion fertig ist. Dadurch entsteht vorübergehend eine andere statische Situation. Je nach Projekt kann Aufmerksamkeit nötig sein für:

Bei komplexen Arbeiten kann ein Ausführungs- oder Abstützungsplan nötig sein.

Zuerst statische Machbarkeit oder zuerst Entwurf?

Idealerweise laufen beide Prozesse teilweise parallel. Ein architektonisch ansprechender Entwurf hat wenig Wert, wenn er nur mit sehr schweren oder kostspieligen statischen Maßnahmen realisiert werden kann. Umgekehrt sollte die Konstruktion den Entwurf nicht unnötig einschränken, wenn eine bessere Lösung möglich ist. Wir betrachten daher schon früh die Position tragender Wände, die Treppe, große Rahmen, die Stahlkonstruktion, die Fundamentlast und die Konstruktionshöhen. So kann der Entwurf optimiert werden, bevor die Genehmigungsunterlagen vollständig ausgearbeitet werden.

Unsere Vorgehensweise

  1. Erste Machbarkeitsbeurteilung. Wir erhalten die Projektadresse, verfügbare Zeichnungen, Fotos und Ihre Wünsche. Wir betrachten grob die planungsrechtlichen und statischen Aufmerksamkeitspunkte.
  2. Archivrecherche und bestehende Konstruktion. Wir sammeln und beurteilen die verfügbaren Angaben zum bestehenden Haus und suchen nach Informationen über Böden, tragende Wände, Fundament und frühere statische Änderungen.
  3. Entwurf Aufstockung. Das neue Geschoss wird baulich ausgearbeitet. Dabei achten wir sofort auf die statische Machbarkeit.
  4. Statischer Entwurf. Wir bestimmen das Prinzip für neuen Boden, Wände, Stahlkonstruktionen, Dach, Aussteifung und Lastabtrag zum Fundament.
  5. Statische Berechnungen. Die relevanten bestehenden und neuen Bauteile werden geprüft und berechnet.
  6. Bauliche und statische Zeichnungen. Das Vorhaben wird zu einem zusammenhängenden technischen Satz ausgearbeitet.
  7. Genehmigungsantrag. Wo vereinbart, übernehmen oder begleiten wir die Einreichung bei der Gemeinde.
  8. Beantwortung von Rückfragen. Wenn die Gemeinde oder der prüfende Tragwerksplaner zusätzliche technische Informationen verlangt, können wir die statischen Unterlagen ergänzen oder erläutern.

Von der Genehmigung bis zur Ausführung

Eine Aufstockung berührt mehrere Fachgebiete. ROMB kann diese Teile innerhalb eines Projekts aufeinander abstimmen:

So entsteht ein zusammenhängender Entwurf statt einzelner Zeichnungen und Berechnungen, die erst später aufeinander abgestimmt werden müssen.

Für allgemeine Bauberatung oder Projekte außerhalb unseres statischen Fachgebiets arbeiten wir mit Aboss Bouwadvies zusammen.

Häufige Fragen zur Aufstockung

Kann auf jedem Haus eine Aufstockung gebaut werden?

Nein. Sowohl der Umgebungsplan als auch die statischen Möglichkeiten des bestehenden Gebäudes müssen untersucht werden.

Ist eine Aufstockung dasselbe wie eine Gaube?

Nein. Eine Aufstockung ist eine größere Erweiterung des Bauvolumens und kann zum Beispiel aus einem vollständigen zusätzlichen Geschoss bestehen. Für eine Aufstockung gelten andere Genehmigungsregeln als für eine Gaube.

Brauche ich eine Genehmigung für eine Aufstockung?

Bei einer Aufstockung muss die Genehmigungspflicht stets für den konkreten Standort und Entwurf geprüft werden. Das Omgevingsloket behandelt ein zusätzliches Geschoss als Wohnungsumbau und betrachtet unter anderem die Erweiterung des Gebäudes und Änderungen an der Tragkonstruktion.

Muss das Fundament immer berechnet werden?

Bei einem zusätzlichen Geschoss steigt die Last auf das bestehende Gebäude. Daher muss beurteilt werden, ob eine Fundamentprüfung nötig ist. Wie umfangreich diese Prüfung sein muss, hängt von der bestehenden Konstruktion und den verfügbaren Informationen ab.

Ist eine leichte Holzaufstockung besser?

Eine leichte Konstruktion kann statisch vorteilhaft sein, weil sie weniger zusätzliche Last verursacht. Ob Holz, Stahlrahmen oder ein anderes System am geeignetsten ist, hängt vom Entwurf ab.

Kann der bestehende Dachboden als neue Geschossdecke genutzt werden?

Manchmal, aber das muss statisch geprüft werden. Ein bestehender Dach- oder Dachbodenboden kann ursprünglich für andere Lasten ausgelegt sein.

Können Sie das bestehende Fundament prüfen?

Ja. Auf Basis verfügbarer Fundamentzeichnungen, Archivunterlagen, statischer Angaben und, wo nötig, zusätzlicher Untersuchung können wir die Folgen der neuen Last beurteilen.

Was passiert, wenn das Fundament unzureichend ist?

Dann kann untersucht werden, ob die Aufstockung leichter ausgeführt werden kann, die Last anders verteilt werden kann oder eine Verstärkung von Konstruktion und/oder Fundament nötig ist.

Können Sie auch die Baupläne erstellen?

Ja. Wir können sowohl den baulichen Entwurf und die Genehmigungszeichnungen als auch die statischen Berechnungen und Konstruktionszeichnungen erstellen.

Können Sie die Genehmigung beantragen?

Ja. Wir können das Genehmigungsverfahren begleiten und die nötigen baulichen und technischen Unterlagen vorbereiten.

Können Sie mit meinem Bauunternehmer zusammenarbeiten?

Ja. Wo nötig, stimmen wir statische Grundlagen und Ausführungsdetails mit dem Bauunternehmer, Stahlbauer oder anderen Beteiligten ab.

Was benötigen Sie für eine erste Beurteilung?

Bevorzugt erhalten wir: Projektadresse, Fotos des Hauses, bestehende Grundrisse, verfügbare Archivzeichnungen, gewünschte Aufteilung, ungefähre Maße der Aufstockung und verfügbare Fundamentinformationen.

Möchten Sie eine Aufstockung bauen lassen?

Möchten Sie wissen, ob ein zusätzliches Geschoss auf Ihrem Haus statisch und planungsrechtlich machbar ist?

Senden Sie uns die Adresse, verfügbare Zeichnungen und eine kurze Beschreibung Ihrer Wünsche. Wir können beurteilen, welche Untersuchungen, Zeichnungen und statischen Berechnungen nötig sind, um das Vorhaben weiter auszuarbeiten.